Wohnen im Loft
Luise-Giesela am 19:29 Uhr 18.5.2012 :
Ein dickes Lob an euch, besser und verständlich
Mylene am 11:12 Uhr 17.5.2012 :
Leicht zu bedienen und sehr übersichtlich.
Heidrun am 22:58 Uhr 15.5.2012 :
Hätte ich mir denken können, dass eure neue Se
Henri am 17:25 Uhr 15.5.2012 :
Ihr habt mich wirklich weitergebracht, möchte die
silvana am 08:21 Uhr 14.5.2012 :
Im Gegensatz zu vielen anderen Seiten, seid ih
von Holger
Eine Loftwohnung (aus dem Englischen Dachboden, Speicher) ist eine Wohnung, die vorher als Lagerraum diente - oder als Raum für industrielle Zwecke. Leerstehende Gebäude wurden einfach in den 1940er Jahren in New York und London umfunktioniert als Wohnraum, und somit als großzügig offene Wohnungen genutzt. Sie wurden ansich kaum geändert, und die gesamte Wohnfläche belief sich nun über eine sehr große Grundfläche, sowie genoß man die dazugehörigen hohen Decken. Sehr beliebt waren diese Wohnung bei Künstlern, denn sie konnten ihren Wohn- und Arbeitsraum miteinander verbinden. Einer der ersten, der dieses für sich nutzte, war Andy Warhol.
Die deutsche Loftbewegung startete in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im Raum Frankfurt und im Ruhrgebiet. Die Stadt Leipzig, als deutsche Hauptstadt des Lofts, setzte sich in den Neunziger Jahren noch vor Berlin durch, da dort in reichhaltigem Ausmaß alte Industriehallen aus der Gründerzeit und der Bauhaus-Ära zur Verfügung standen. Die Schweiz kam erst Mitte 1990 dazu, sogenannte Umnutzung von Industriearealen zu realisieren.
Heutzutage bedeutet Wohnen im Loft keine improvisierten Wohnungen wie in den Anfängen, sondern aufwändig renovierte und komplett modernisierte Industriehallen. Diese anfängliche Idee, preiswert Wohnraum zu schaffen, entwickelte sich europaweit zu sehr teuren Wohnungen auf dem Immobilienmarkt.


Kommentare
06:55 Uhr 04.12.2010Hans Peter
25 Coole Sache ! da habt ihr doch echt mal was einfallen lassen !!! :)
08:52 Uhr 02.11.2010Hans-Otto
Absolut gut geworden, es sollte jeder einmal machen
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