Hausbesetzung
Luise-Giesela am 19:29 Uhr 18.5.2012 :
Ein dickes Lob an euch, besser und verständlich
Mylene am 11:12 Uhr 17.5.2012 :
Leicht zu bedienen und sehr übersichtlich.
Heidrun am 22:58 Uhr 15.5.2012 :
Hätte ich mir denken können, dass eure neue Se
Henri am 17:25 Uhr 15.5.2012 :
Ihr habt mich wirklich weitergebracht, möchte die
silvana am 08:21 Uhr 14.5.2012 :
Im Gegensatz zu vielen anderen Seiten, seid ih
von Gotthard
Hausbesetzer beanspruchen ein Haus, um sich dort befristet oder dauerhaft nieder zu lassen. Dies geschieht in der Regel gegen den Willen des Eigentümers. Ein Grund ist das vermeintliche Fehlen von Räumen für soziale oder kulturelle Veranstaltungen. Der häufigste genannte Grund ist jedoch der Mangel an bezahlbaren Wohnraum. Oft spielt jedoch auch Protest gegen hohe Mieten eine Rolle. Motive sind auch der Wunsch alternative Lebensformen zu testen oder einfach Obdachlosigkeit. Die Gründe überschneiden sich hier häufig, meist kommen mehrere infrage. Bei der Hausbesetzung unterscheidet man zwischen offenen und stillen Besetzungen. Bei der offenen Besetzung soll die Öffentlichkeit von dieser in Kenntnis gesetzt werden, z.B. durch Transparente an der Fassade; bei der stillen Besetzung wird das Haus einfach bezogen, ohne dass jemand davon erfährt. Die meisten Hausbesetzungen haben in den 1970iger Jahren in Deutschland und den Niederlanden begonnen. Viele dauern heute noch an, sind aber in der Regel auf eine gesetzliche Grundlage gestellt worden. Es gibt inzwischen Duldungs-, Miet-, oder Nutzungsverträge. Nachahmer hat es seitdem europaweit gegeben. In Dänemark befindet sich in der Freistadt Christiania die älteste Besetzung Europas. Sie existiert seit 1971. In Österreich wurde das Ernst-Kirchweger-Haus 1990 besetzt, später aber von der Stadt Wien angekauft. Seit 2009 versucht eine Gruppe mit dem Namen "Hausprojekt" wiederholt Häuser zu besetzen, die aber nach kurzer Zeit durch die Polizei geräumt werden. In der Schweiz wurde die "Rote Fabrik" in der 1970iger Jahren besetzt. Als der Entscheid einer Volksinitiative, die ein Kulturzentrum erschaffen sollte, nicht umgesetzt wurde, kam es zu Krawallen, die schließlich in den 1980iger Jahren dazu führten, dass die "Rote Fabrik" zum größten Kulturzentrum Europas wurde.


Kommentare
22:12 Uhr 04.5.2011Klaus-Werner
Naja,also für mich jetzt nicht alles brauchbar aber vom Grundsatz her nicht schlecht.
10:35 Uhr 03.4.2011Cerstin
Dein Blog ist echt der Hammer! Würde gerne noch mehr von Dir lesen!
18:56 Uhr 02.4.2011Martina
ganz große Klasse, diese Seite ist suuuper!!!
Kommentar abgeben